Lange Zeit haben wir diskutiert und überlegt. Soll es eine Kreuzfahrt geben, fahren wir nach Hamburg? Machen wir eine Rundreise oder nur Strandurlaub? Schließlich habe ich (Samuel) entschieden, Sarah mit den Flitterwochen zu überraschen. Die Reise besteht aus zwei Teilen. Zuerst gibt es eine Rundreise, anschließend wird etwa eine Woche entspannt. Wohin wir fahren, was wir machen, das weiß Sarah nicht.
Bis auf eine Zwischenübernachtung ist alles gebucht, los geht es am Ostermontag, zurück kommen wir am 8. Mai.
Sobald wir aus den Flitterwochen zurück sind und hoffentlich zahlreiche tolle Bilder mitgebracht haben, werden wir euch hier einen kleinen Bericht dazu schreiben.
Nach den schönen, aber vor allem für Sarah auch stressigen Vorbereitungswochen freuen wir uns schon auf zwei Wochen, in denen wir unsere Hochzeit in Ruhe Revue passieren lassen können.
Am Auto angekommen, musste noch unsere Autodeko angebracht werden. Allerdings hatte es in der Nacht geregnet und die Magnetherzen und Schmetterlinge dürfen nur auf trockenem Untergrund angebracht werden. Also musste Samuel noch einmal nach oben laufen, um ein paar Handtücher zu besorgen. Mit den Handtüchern haben dann Samuel und Miriam das Auto trocken gerieben. Ich durfte "leider" nicht mitmachen, da sonst mein Kleid nass geworden wäre. Daher habe ich mir ganz entspannt vom Auto aus angeguckt, wie die beiden am Auto rumgerieben und geflucht haben. Für Außenstehende, die keine Ahnung hatten, was wir da machen, hat das bestimmt ziemlich lustig ausgesehen. Eigentlich sollten an den Scheiben der Autos auch noch ein Schriftzug aus Windowcolor, sowie einige Herzen und Schmetterlinge befestigt werden. Leider waren die Scheiben viel zu kalt, so dass wir den Versuch schnell wieder abgebrochen haben. Wenigstens haben wir noch eine zweite Gelegenheit im April, bei der wir unsere Windowcolordekoration verwenden können. Als dann die Autodekoration endlich angebracht war und wir alle in unserem süßen kleinen Hochzeitsauto (Ford Fiesta) saßen, ging es Richtung Herzogenrath. Während der ersten Fahrminuten habe ich noch einige Male aus dem Seitenfenster geschielt, um zu überprüfen, ob die Autodekoration auch wirklich am Auto haften blieb. Zum Glück hielt die Autodekoration aber wirklich bombenfest, selbst bei 100 km/h auf der Schnellstraße. Nach 20 Minuten fuhren wir dann in die Burgstraße an der Burg Rode ein.