Der Urlaub neigte sich langsam dem Ende zu. Zwei Tage auf den Pisten blieben uns noch, doch einen erneuten Versuch, uns auf die rote Piste zu wagen, unternahmen wir nicht.
Am vorletzten Tag versuchten wir also erneut und überaus vergeblich, auf dem Idiotenhügel irgendwelche Fortschritte zu erreichen. Erinnerungen gibts es nicht mehr viele, womit der Höhepunkt des Skitages vermutlich der Besuch einer warmen Hütte zur Mittagszeit war. Das Wetter war kalt und die Sonne zeigte sich nun leider eher selten - irgendwie passte das ja zu unserer Stimmung.
Wie üblich begaben wir uns zurück in unsere Hütte und aßen gemeinsam zu Abend. Danach wollten Sarah und ich ins Dörfchen und packten uns warm ein. Es schneite und wir machten auf unserem Spaziergang hinunter ins Tal viele Fotos. Wir bauten gemeinsam einen kleinen knubbeligen Schneemann, etwas später versuchte Samuel "I love you" in den Schnee zu malen. Kaum war er fertig, kam ein Pärchen mit Hund vorbei. Passend zum Urlaub tapste das Tier durch den Liebesbeweis, der anschließend lachend erneut gestartet wurde.
Es kamen lustige Bilder zustande und einen Schneeball, den Samuel in den großen Fluss im Tal warf, verfolgten wir einige hundert Meter, da er in dem eiskalten Wasser einfach nicht schmelzen wollte.
Im Dorf besuchten wir ein paar kleine Lädchen, trafen auch meinen Bruder und lachten herzhaft beim Anblick von der Maske, die er sich in einem Geschäft aufsetzte.
In einer kleinen Videothek kauften wir uns "Königreich der Himmel" und machten uns schließlich erholt und zufrieden auf den Rückweg.
Hier war er auch schon, der Abend, der uns am Ende die schönsten Erinnerungen und meisten Fotos einbrachte. Da Sarah etwas krank geworden war, beschloss sie, am folgenden letzten Skitag in der Hütte zu bleiben, während Samuel und Simon für den Tag auf Skier umrüsteten, um wenigstens zum Schluss noch einmal in das echte Gefühl von Abfahrt zu kommen...
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Freitag, 21. Mai 2010
Freitag, 19. März 2010
Weiße (Alb-)Träume - Teil 6
Nach dem absoluten Tiefpunkt unseres Urlaubs wollten wir wenigstens unseren freien Tag in den Alpen angemessen nutzen. Nachdem wir uns erstmal in Ruhe ausgeschlafen und anschließend gefrühstückt hatten, beschlossen wir, zum nächsten Ort ins Schwimmbad zu fahren. Wir packten also die Badesachen ein und fuhren mit dem Familienvan hinunter ins Tal. Um zum anderen Ort zu gelangen, folgten wir dem Tal und natürlich auch der Talstraße. Etwas später genossen wir dann die großen Schwimmbecken des Bades und entspannten in der willkommenen Wärme.
Nach ein paar Stunden traten wir den Rückweg an. Wir fuhren plaudernd über die Talstraße zurück, als urplötzlich dichter Nebel vor uns auftauchte. Ehe wir uns versahen, waren wir mittendrin und es wurde immer schlimmer. Mit einem Mal konnte Samuel nicht einmal die entgegenkommenden Fahrzeuge auf der Landstraße sehen und sogar die Fahrbahnmarkierung war nahzu weg. Selbst die Nebelscheinwerfer halfen nicht wirklich und so fuhren wir mit äußerster Vorsicht und langsamer Geschwindigkeit weiter. Es war ziemlich gefährlich, da vor, hinter und neben uns rein gar nichts zu sehen war und Samuel jederzeit brems- und reaktionsbereit sein musste. Nach quälend langen Sekunden, die sich bis in den Minutenbereich zogen, verschwand die Nebelwand um uns herum. Wir hatten sie hinter uns gelassen und konnten nun wieder vernünftig sehen. Noch ziemlich aufgewühlt fuhren wir das restliche Stück nach Hause und mussten uns dort erstmal von der Rückfahrt erholen. Den restlichen Tag verbrachten wir in Ruhe und guckten uns Shrek im Fernseher an.
Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf den Weg, denn heute ging es wieder hoch in die Berge. Viel gibt es nicht zu erzählen, die meiste Zeit des Tages verbrachten wir erneut am Idiotenhügel, in der leisen Hoffnung, irgendwann einmal den Dreh herauszuhaben und uns ein zweites Mal auf die rote Piste zu wagen. Es klappte nicht wirklich, denn immer noch war die Piste zu flach und kurz und unsere Künste zu unausgereift. Am Ende des Tages überredete Samuel Sarah, mit dem Sessellift hochzufahren, um es an einer anderen roten Piste zu versuchen. Als wir oben ankamen, war es schon ziemlich spät und wir mussten uns durchaus beeilen. Zu einer Abfahrt kam es aber nicht, denn Sarah war einfach fertig mit den Nerven und wollte nur noch zurück in die Ferienwohnung. Die Gefahr, dass wir es nicht rechtzeitig vor dem Schließen der Lifte nach unten schafften, war ziemlich hoch, daher überredeten wir den Mann am Lift, uns wieder nach unten fahren zu lassen.
Etwas später stiegen wir niedergeschlagen in die Gondel und fuhren hinunter ins Tal, um anschließend im Skibus bis zur Hütte durchgeschüttelt zu werden. Wieder war es ein frustrierender Tag gewesen und Motivation wie auch Hoffnung waren mittlerweile kaum noch vorhanden. Wie sollte dieser Urlaub noch enden?
Nach ein paar Stunden traten wir den Rückweg an. Wir fuhren plaudernd über die Talstraße zurück, als urplötzlich dichter Nebel vor uns auftauchte. Ehe wir uns versahen, waren wir mittendrin und es wurde immer schlimmer. Mit einem Mal konnte Samuel nicht einmal die entgegenkommenden Fahrzeuge auf der Landstraße sehen und sogar die Fahrbahnmarkierung war nahzu weg. Selbst die Nebelscheinwerfer halfen nicht wirklich und so fuhren wir mit äußerster Vorsicht und langsamer Geschwindigkeit weiter. Es war ziemlich gefährlich, da vor, hinter und neben uns rein gar nichts zu sehen war und Samuel jederzeit brems- und reaktionsbereit sein musste. Nach quälend langen Sekunden, die sich bis in den Minutenbereich zogen, verschwand die Nebelwand um uns herum. Wir hatten sie hinter uns gelassen und konnten nun wieder vernünftig sehen. Noch ziemlich aufgewühlt fuhren wir das restliche Stück nach Hause und mussten uns dort erstmal von der Rückfahrt erholen. Den restlichen Tag verbrachten wir in Ruhe und guckten uns Shrek im Fernseher an.
Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf den Weg, denn heute ging es wieder hoch in die Berge. Viel gibt es nicht zu erzählen, die meiste Zeit des Tages verbrachten wir erneut am Idiotenhügel, in der leisen Hoffnung, irgendwann einmal den Dreh herauszuhaben und uns ein zweites Mal auf die rote Piste zu wagen. Es klappte nicht wirklich, denn immer noch war die Piste zu flach und kurz und unsere Künste zu unausgereift. Am Ende des Tages überredete Samuel Sarah, mit dem Sessellift hochzufahren, um es an einer anderen roten Piste zu versuchen. Als wir oben ankamen, war es schon ziemlich spät und wir mussten uns durchaus beeilen. Zu einer Abfahrt kam es aber nicht, denn Sarah war einfach fertig mit den Nerven und wollte nur noch zurück in die Ferienwohnung. Die Gefahr, dass wir es nicht rechtzeitig vor dem Schließen der Lifte nach unten schafften, war ziemlich hoch, daher überredeten wir den Mann am Lift, uns wieder nach unten fahren zu lassen.
Etwas später stiegen wir niedergeschlagen in die Gondel und fuhren hinunter ins Tal, um anschließend im Skibus bis zur Hütte durchgeschüttelt zu werden. Wieder war es ein frustrierender Tag gewesen und Motivation wie auch Hoffnung waren mittlerweile kaum noch vorhanden. Wie sollte dieser Urlaub noch enden?
Samstag, 6. März 2010
Weiße (Alb-)Träume - Teil 5
Viel zu lange gab es hier eine Pause. Unser Router ist defekt und wir hatten mehr als einen Monat lang massive Probleme. Jetzt habe ich mithilfe eines alten Routers zumindest wieder eine Internetverbindung hergestellt, telefonieren können wir nach wie vor nicht. Was solls, jetzt gehts erstmal mit unserer Urlaubsgeschichte weiter:
Nachdem der erste Tag nicht wirklich nach Plan verlief, versuchten wir am zweiten, unsere Snowboard-Fähigkeiten am Idiotenhügel auszubauen. Was folgte, war ein kompletter Tag am Gegenstück von einem Steilhügel. Wir gaben unser Bestes, doch es wollte einfach nicht klappen. Jede "Liftfahrt" nach oben dauerte um ein Vielfaches länger als die darauffolgende Abfahrt. Da man einfach keine Fahrt aufnahm, konnten wir auch die Kurvenfahrt nicht vernünftig üben und kamen nicht von der Stelle. Der Tag war lang, doch bot er einfach nicht die Möglichkeiten, um unsere Fähigkeiten zu verbessern.
Tag Nummer 3 lief eigentlich genauso ab. Langsam wurde uns klar, dass wir auf diese Weise am Ende nicht wirklich das können würden, was wir uns erhofft hatten. Folglich schnappten wir uns die Boards und fuhren nach ein paar erfolglosen Tagen mit dem Sessellift bis ganz nach oben. Von dort aus, gab es mehrere Möglichkeiten. Als fähiger Wintersportler hätte man hier beispielsweise eine Skischaukel starten können. Eine Skischaukel führt einen von einem Anfangspunkt über mehrere Berge weit in ganz andere Täler. Immerzu fährt man einen Berg hinab und den nächsten mit dem Lift hoch. Auf der anderen Seite geht es wieder herunter usw. So kann man sogar richtig große Entfernungen zurücklegen.
Da wir aber noch alles andere als fähig waren, mussten wir uns der Mittelstation zuwenden. Problem: Die Piste war eine rote, also keine Einsteigerstrecke. Es war ein eiskalter Tag, der Temperaturen von bis zu -20 ° C mit sich brachte. Langsam versuchten wir uns an der Abfahrt. Dabei waren Corinna auf Skiern und Samuel, Sarah und Simon mit Snowboards. Die Strecke war für das erste Üben von Kurven schon wieder zu steil, denn man nahm sehr schnell sehr viel Geschwindigkeit auf. Also rutschten wir die meiste Zeit auf der Kante den Hügel herunter, was natürlich in die Beine ging. Es war wirklich kalt und da wir uns so langsam bewegten, waren auch wir nach wenigen Minuten komplett durchgefroren. Hin und wieder rutschten wir auch Stücke auf Po und Board herunter, was manchmal etwas schneller ging.

Irgendwann war es einfach zu kalt geworden. Samuels Finger waren so kalt geworden, dass sie nur noch schmerzten und er kein Gefühl mehr in ihnen spürte. Jetzt war die Laune am Tiefpunkt. Corinna fuhr auf Skiern schonmal vor, um sich zu bewegen und auch Simon war irgendwann außer Sichtweite. Sarah und Samuel brauchten lange - viel zu lange. Durch unser langsames Rutschen fehlte uns an flachen Stellen Geschwindigkeit und wir mussten die Boards abschnallen und einige Meter durch den Schnee stapfen. Es war eine Horrorabfahrt. Es war zu kalt und zu steil, um vernünftig zu üben, daher waren wir froh, als wir viel später unten ankamen und dort von Corinna und Simon erwartet wurden. Die hatten eine halbe Ewigkeit warten müssen und gemeinsam gingen wir zur Mittagspause in die Hütte, um uns aufzuwärmen. Wirklich gelang es nicht, Samuels Fingerkuppen waren sogar noch lange nach dem Urlaub taub, die Kälte hatte uns wirklich zugesetzt. Der Frust saß tief und an dem Tag machten wir nicht mehr viel. Wir fuhren frühzeitig mit der Gondel ins Tal, warteten auf einen Skibus, der uns mit Vollgas und über viel zu tiefe Schlaglöcher in die Nähe unserer Hütte brachte und verbrachten den restlichen Tag frustriert im Warmen.
Der Tiefpunkt unseres Urlaubs war erreicht. Sarah hatte sich ihren ersten Winterurlaub ganz anders vorgestellt, während Samuel und auch Simon völlig unmotiviert waren, mit dem blöden Board weiterzufahren. Schließlich konnten sie mit Skiern deutlich schneller und spaßiger die Pisten herunterkommen. Am nächsten Tag brauchten wir erstmal eine Pause und beschlossen, hier unseren freien Tag zu nutzen...
Nachdem der erste Tag nicht wirklich nach Plan verlief, versuchten wir am zweiten, unsere Snowboard-Fähigkeiten am Idiotenhügel auszubauen. Was folgte, war ein kompletter Tag am Gegenstück von einem Steilhügel. Wir gaben unser Bestes, doch es wollte einfach nicht klappen. Jede "Liftfahrt" nach oben dauerte um ein Vielfaches länger als die darauffolgende Abfahrt. Da man einfach keine Fahrt aufnahm, konnten wir auch die Kurvenfahrt nicht vernünftig üben und kamen nicht von der Stelle. Der Tag war lang, doch bot er einfach nicht die Möglichkeiten, um unsere Fähigkeiten zu verbessern.
Tag Nummer 3 lief eigentlich genauso ab. Langsam wurde uns klar, dass wir auf diese Weise am Ende nicht wirklich das können würden, was wir uns erhofft hatten. Folglich schnappten wir uns die Boards und fuhren nach ein paar erfolglosen Tagen mit dem Sessellift bis ganz nach oben. Von dort aus, gab es mehrere Möglichkeiten. Als fähiger Wintersportler hätte man hier beispielsweise eine Skischaukel starten können. Eine Skischaukel führt einen von einem Anfangspunkt über mehrere Berge weit in ganz andere Täler. Immerzu fährt man einen Berg hinab und den nächsten mit dem Lift hoch. Auf der anderen Seite geht es wieder herunter usw. So kann man sogar richtig große Entfernungen zurücklegen.
Da wir aber noch alles andere als fähig waren, mussten wir uns der Mittelstation zuwenden. Problem: Die Piste war eine rote, also keine Einsteigerstrecke. Es war ein eiskalter Tag, der Temperaturen von bis zu -20 ° C mit sich brachte. Langsam versuchten wir uns an der Abfahrt. Dabei waren Corinna auf Skiern und Samuel, Sarah und Simon mit Snowboards. Die Strecke war für das erste Üben von Kurven schon wieder zu steil, denn man nahm sehr schnell sehr viel Geschwindigkeit auf. Also rutschten wir die meiste Zeit auf der Kante den Hügel herunter, was natürlich in die Beine ging. Es war wirklich kalt und da wir uns so langsam bewegten, waren auch wir nach wenigen Minuten komplett durchgefroren. Hin und wieder rutschten wir auch Stücke auf Po und Board herunter, was manchmal etwas schneller ging.
Irgendwann war es einfach zu kalt geworden. Samuels Finger waren so kalt geworden, dass sie nur noch schmerzten und er kein Gefühl mehr in ihnen spürte. Jetzt war die Laune am Tiefpunkt. Corinna fuhr auf Skiern schonmal vor, um sich zu bewegen und auch Simon war irgendwann außer Sichtweite. Sarah und Samuel brauchten lange - viel zu lange. Durch unser langsames Rutschen fehlte uns an flachen Stellen Geschwindigkeit und wir mussten die Boards abschnallen und einige Meter durch den Schnee stapfen. Es war eine Horrorabfahrt. Es war zu kalt und zu steil, um vernünftig zu üben, daher waren wir froh, als wir viel später unten ankamen und dort von Corinna und Simon erwartet wurden. Die hatten eine halbe Ewigkeit warten müssen und gemeinsam gingen wir zur Mittagspause in die Hütte, um uns aufzuwärmen. Wirklich gelang es nicht, Samuels Fingerkuppen waren sogar noch lange nach dem Urlaub taub, die Kälte hatte uns wirklich zugesetzt. Der Frust saß tief und an dem Tag machten wir nicht mehr viel. Wir fuhren frühzeitig mit der Gondel ins Tal, warteten auf einen Skibus, der uns mit Vollgas und über viel zu tiefe Schlaglöcher in die Nähe unserer Hütte brachte und verbrachten den restlichen Tag frustriert im Warmen.
Der Tiefpunkt unseres Urlaubs war erreicht. Sarah hatte sich ihren ersten Winterurlaub ganz anders vorgestellt, während Samuel und auch Simon völlig unmotiviert waren, mit dem blöden Board weiterzufahren. Schließlich konnten sie mit Skiern deutlich schneller und spaßiger die Pisten herunterkommen. Am nächsten Tag brauchten wir erstmal eine Pause und beschlossen, hier unseren freien Tag zu nutzen...
Montag, 8. Februar 2010
Weiße (Alb-)Träume - Teil 4
Nachdem wir den Hügel hinaufgewandert und ziemlich fertig waren, gab es erstmal eine Pause. Irgendwann verließen wir die kuschelig warme Hütte wieder und stapften zum nur wenige Meter entfernten Idiotenhügel.
Ein Idiotenhügel besteht aus wenigen Metern Piste, die nahzu waagerecht verläuft und einem oder zwei Liften. So auch hier: Neben einem Förderband, auf das man sich einfach samt Board oder Ski stellen muss, um bis nach oben gebracht zu werden gab es auch einen Minischlepplift. Bei diesem klammert man sich auf Hüfthöhe an einem Seil fest und kann sich so mit deutlich mehr Halt den Berg heraufziehen lassen.
Unsere nächste Mission bestand also daraus, sich den Hügel hinaufziehen oder -transportieren zu lassen und anschließend in atemberaubenden Schildkrötentempo die Kurvenfahrt zu üben. Das größte Problem war vermutlich, dass die Strecke einfach zu kurz war und wir deshalb auch zu wenig Geschwindigkeit drauf hatten, um die Kurven vernünftig üben zu können. Aus diesem Grund kam es immer wieder vor, dass wir uns bei einer Kurve der Länge nach und ziemlich schmerzvoll hinhauten, von Fortschritten konnte keine Rede sein.
Für den Tag beließen wir es dabei, kamen abends erschöpft in unsere Ferienwohnung zurück und erholten uns erstmal. Nach einer erfrischenden Dusche, einer stärkenden Mahlzeit und einer geruhsamen Nacht wartete ein neuer Tag auf uns und die Zuversicht, dass wir heute Fortschritte machen würden, war wieder erstarkt...
Ein Idiotenhügel besteht aus wenigen Metern Piste, die nahzu waagerecht verläuft und einem oder zwei Liften. So auch hier: Neben einem Förderband, auf das man sich einfach samt Board oder Ski stellen muss, um bis nach oben gebracht zu werden gab es auch einen Minischlepplift. Bei diesem klammert man sich auf Hüfthöhe an einem Seil fest und kann sich so mit deutlich mehr Halt den Berg heraufziehen lassen.
Unsere nächste Mission bestand also daraus, sich den Hügel hinaufziehen oder -transportieren zu lassen und anschließend in atemberaubenden Schildkrötentempo die Kurvenfahrt zu üben. Das größte Problem war vermutlich, dass die Strecke einfach zu kurz war und wir deshalb auch zu wenig Geschwindigkeit drauf hatten, um die Kurven vernünftig üben zu können. Aus diesem Grund kam es immer wieder vor, dass wir uns bei einer Kurve der Länge nach und ziemlich schmerzvoll hinhauten, von Fortschritten konnte keine Rede sein.
Für den Tag beließen wir es dabei, kamen abends erschöpft in unsere Ferienwohnung zurück und erholten uns erstmal. Nach einer erfrischenden Dusche, einer stärkenden Mahlzeit und einer geruhsamen Nacht wartete ein neuer Tag auf uns und die Zuversicht, dass wir heute Fortschritte machen würden, war wieder erstarkt...
Dienstag, 2. Februar 2010
Weiße (Alb-)Träume - Teil 3
Wir waren an der Reihe. Ganz langsam sollten wir uns den Hügel herunterrutschen lassen. Nach der Hälfte drehten wir uns so, dass wir mit dem Rücken zum Tal standen und ließen uns rückwärts langsam den Berg heruntergleiten. Es war nicht einfach, doch es klappte ohne größere Zwischenfälle oder Probleme. Nun stand das nächste große Kapitel bevor: Kurven.
Cool, schließlich sieht gerade das bei allen Boardern ziemlich stylisch aus. Also wurde uns kurz gezeigt, wie man lässig zwischen Fersen- (zum Tal gewandt) und Zehenkante (mit dem Rücken zum Tal) wechseln kann.
Wieder waren wir an der Reihe. Einfacher war es, zuerst mit Blick ins Tal zu rutschen und dann mit einer Drehung geradewegs den Berg herunterzufahren, um anschließend weiterzudrehen und dann mit dem Rücken zum Tal zu fahren. So weit die Theorie. Sobald wir uns nicht mehr mit dem Brett quer zum Hang gestellt hatten, wurde natürlich auch das Board wesentlich schneller. Mit einem Ruck konnte man aber schnell wenden und so auch abbremsen. In der anderen Richtung war es schwerer. Hier wollte keinem von uns so richtig gelingen, das Brett bei der immer schneller werdenden Abfahrt zu wenden und so passierte es, dass wir schmerzhafte Bekanntschaft mit der Piste machten. Nach wenigen Versuchen war die Stunde bereits vorbei und unsere Snowboardlehrerin verabschiedete sich.
Tja, da standen wir nun. Kurvenfahren war eine große Herausforderung und vor uns gab es nur die eine blaue Piste, die wir gerade begonnen hatten. Also beschlossen wir, diese zur Übung bis nach unten zu fahren. Gesagt, getan. Schon ging es los und im Nachhinein betrachtet war das möglicherweise die flüssigste und gelungenste Snowboardabfahrt unseres Urlaubs. Teilweise wurde die Fahrt schön schnell und auch wenn das Kanten nicht immer sofort funktionierte und wir mal auf den Handgelenken landeten, so kamen wir recht zügig nach unten und fühlten, dass wir uns verbesserten. Voller Zuversicht stapften und hüpften wir in die Schlange am Lift. Blöd nur, dass es sich um einen Schlepplift handelte. Für alle, die noch nie im Skiurlaub waren: Ein Sessellift besteht aus Bügeln, die man sich zwischen die Beine oder unter den Po klemmt und an denen man sich dann festhält, während man den Hang hinaufgezogen wird.
Schon als Skifahrer haben Samuel und Simon diese Lifte gehasst. Nun ging es also ins Abenteuer. Samuel war dran. Während er hektisch auf die richtige Spur hüpfte, mit einem ans Board geschnallten Bein und einem losen, näherte sich der Bügel von hinten. Als er da war, klammerte er sich irgendwie an das Teil und wartete einen Augenblick. Dann ruckte der Bügel nach vorne, Samuel wurde den Hang wenige Meter mitgerissen und stand quasi nur auf dem einen Bein. Klar, dass er sofort zu einer Seite wegrutschte, sich noch ein paar Meter vom Bügel mitschleifen ließ und dann schnell auf Seite hüpfte. Hinter ihm tat Sarah dasselbe, Simon folgte dem Beispiel. Die lange Schlange am Lift wartete schweigend und hinter uns fuhren bereits die nächsten sechsjährigen mit ihren Snowboards den Berg hinauf, als wäre es das einfachste der Welt.
Noch einmal wollten wir uns nicht anstellen. Hoffnung darauf, bis ganz nach oben zu kommen und somit ein paar Minuten durchzuhalten, hatten wir alle sowieso nicht.
Also ging es los, wir mussten die gesamte Piste hochstapfen. Boards abgeschnallt und unter die Arme geklemmt und ab ging es. Zwischendurch machten wir eine Pause und genossen den Ausblick auf sonnenbeschienene Berghänge, der wenigstens etwas für die Strapazen dieses ersten gelungenen Wintersporttages entschädigte...
Cool, schließlich sieht gerade das bei allen Boardern ziemlich stylisch aus. Also wurde uns kurz gezeigt, wie man lässig zwischen Fersen- (zum Tal gewandt) und Zehenkante (mit dem Rücken zum Tal) wechseln kann.
Wieder waren wir an der Reihe. Einfacher war es, zuerst mit Blick ins Tal zu rutschen und dann mit einer Drehung geradewegs den Berg herunterzufahren, um anschließend weiterzudrehen und dann mit dem Rücken zum Tal zu fahren. So weit die Theorie. Sobald wir uns nicht mehr mit dem Brett quer zum Hang gestellt hatten, wurde natürlich auch das Board wesentlich schneller. Mit einem Ruck konnte man aber schnell wenden und so auch abbremsen. In der anderen Richtung war es schwerer. Hier wollte keinem von uns so richtig gelingen, das Brett bei der immer schneller werdenden Abfahrt zu wenden und so passierte es, dass wir schmerzhafte Bekanntschaft mit der Piste machten. Nach wenigen Versuchen war die Stunde bereits vorbei und unsere Snowboardlehrerin verabschiedete sich.
Tja, da standen wir nun. Kurvenfahren war eine große Herausforderung und vor uns gab es nur die eine blaue Piste, die wir gerade begonnen hatten. Also beschlossen wir, diese zur Übung bis nach unten zu fahren. Gesagt, getan. Schon ging es los und im Nachhinein betrachtet war das möglicherweise die flüssigste und gelungenste Snowboardabfahrt unseres Urlaubs. Teilweise wurde die Fahrt schön schnell und auch wenn das Kanten nicht immer sofort funktionierte und wir mal auf den Handgelenken landeten, so kamen wir recht zügig nach unten und fühlten, dass wir uns verbesserten. Voller Zuversicht stapften und hüpften wir in die Schlange am Lift. Blöd nur, dass es sich um einen Schlepplift handelte. Für alle, die noch nie im Skiurlaub waren: Ein Sessellift besteht aus Bügeln, die man sich zwischen die Beine oder unter den Po klemmt und an denen man sich dann festhält, während man den Hang hinaufgezogen wird.
Schon als Skifahrer haben Samuel und Simon diese Lifte gehasst. Nun ging es also ins Abenteuer. Samuel war dran. Während er hektisch auf die richtige Spur hüpfte, mit einem ans Board geschnallten Bein und einem losen, näherte sich der Bügel von hinten. Als er da war, klammerte er sich irgendwie an das Teil und wartete einen Augenblick. Dann ruckte der Bügel nach vorne, Samuel wurde den Hang wenige Meter mitgerissen und stand quasi nur auf dem einen Bein. Klar, dass er sofort zu einer Seite wegrutschte, sich noch ein paar Meter vom Bügel mitschleifen ließ und dann schnell auf Seite hüpfte. Hinter ihm tat Sarah dasselbe, Simon folgte dem Beispiel. Die lange Schlange am Lift wartete schweigend und hinter uns fuhren bereits die nächsten sechsjährigen mit ihren Snowboards den Berg hinauf, als wäre es das einfachste der Welt.
Noch einmal wollten wir uns nicht anstellen. Hoffnung darauf, bis ganz nach oben zu kommen und somit ein paar Minuten durchzuhalten, hatten wir alle sowieso nicht.
Also ging es los, wir mussten die gesamte Piste hochstapfen. Boards abgeschnallt und unter die Arme geklemmt und ab ging es. Zwischendurch machten wir eine Pause und genossen den Ausblick auf sonnenbeschienene Berghänge, der wenigstens etwas für die Strapazen dieses ersten gelungenen Wintersporttages entschädigte...
Sonntag, 24. Januar 2010
Weiße (Alb-)Träume - Teil 2
Der nächste Tag begann früh. Ein stärkendes Frühstück stand auf dem Programm, anschließend schnappten wir uns voller nervöser Vorfreude die Snowboard, Mützen, Schals, Handschuhe und alles, was eben zu einem Tag im Schnee gehört. Als alles sicher im Auto verstaut war, setzten wir uns in den über Nacht eisgekühlten VW Sharan und rollten vorsichtig den Berg herunter zur Talstation. An der Station herrschte rege Betriebsamkeit. Überall stapften Skifahrer mit ihren steifen Skischuhen hörbar über Schnee und Asphalt, kauften neu angekommene Urlauber Skipässe und bewegten sich etliche Menschen auf die Gondeln zu.
Wir benötigten noch unsere Skipässe für die kommenden Tage und stellten uns folglich an die Kasse an. Nach ein wenig Papierkram blitzten die Tickets in unseren Händen und wir machten uns auf den Weg zu den Gondeln. Das laute Rotieren der Antriebe gemischt mit dem lauten Klackern der Skischuhe und den vielen plaudernden Menschen aus allen Teilen Mitteleuropas löste ein typisches Skiurlaubsfeeling aus. Es dauerte einige Minuten bis wir in der langen Warteschlange zur Gondel gelangt waren und nachdem Skier und Snowboard hektisch in die dafür vorgesehenen Halterungen an der Außenseite der Gondel gesteckt wurden, saßen wir endlich in der Kabine.
Langsam bewegte sich diese zum Rand der Station und schließlich wurde sie schneller und arbeitete sich die steilen Berghänge hinauf. Schon nach wenigen Sekunden wurde der Ausblick aufs Tal immer atemberaubender. Samuel liebt die Berge trotz seiner ziemlich ausgeprägten Höhenangst und nur der zunehmende Druck auf die Ohren trübte das fantastische Alpenpanorama.
Oben angekommen, stiegen wir alle aus, da uns drei Snowboarder eine Stunde Snowboardunterricht erwartete. Wir fanden eine richtige Snowboardschule zu teuer und versuchten so Kosten zu sparen und hofften, uns nach der Grundlagenstunde den Rest selber beibringen zu können. Die anderen verabschiedeten sich zu einer ersten Abfahrt, während Simon, Samuel und Sarah mit dem jungen Mädel einen mehrere hundert Meter breiten Hang an der Station ein paar Meter hochstapften. Dort sollten wir uns die Snowboards anschnallen und erstmals auf dem Schnee auf ihnen stehen. Doch hier begannen die ersten Probleme. Man sitzt auf dem Boden, das Brett vor sich in Richtung Tal und muss dann aufstehen. Das bedeutet, dass man auch beim Belasten des Boards aufpassen muss, denn macht man dort einen Fehler, rutscht es eiskalt nach unten weg und man sitzt erneut auf dem Allerwertesten. Nach ein paar wackeligen Versuchen stand Samuel etwas zittrig auf der hinteren Kante, was sich aber schnell in den untrainierten Oberschenkelmuskeln bemerkbar machte. Auch Simon stand mittlerweile halbwegs sicher am sehr flachen Hand. Unsere Lehrerin kümmerte sich währenddessen um Sarah. Sie stand ja noch nie auf einem Brett und hatte gleichzeitig eine Schneepiste unter sich, weshalb das Aufstehen und richtige Belasten eine wahre Herausforderung darstellte. Kaum hatte sie sich erhoben, sorgte die Belastung ihres Fußes dafür, dass das Brett einen Meter den Hang hinunterrutschte und sie sich wieder an einen erneuten Aufstehversuch machen musste. Man sah, dass es tierisch viel Kraft kostete und für langsam aufsteigende Frustration sorgte. Endlich klappte das Aufstehen halbwegs, zwar nicht wirklich sicher, aber wir konnten zum nächsten Schritt kommen: Dem langsamen Hinabrutschen des Hanges. Dazu stapften wir den Hang hinunter und wagten uns an einen anderen, der neben der Gondelstation lag und hinunter ins Tal führte. Das war schon etwas anderes als das vorige Idiotenhügelniveau, wir mussten jetzt den ersten Hügel hinabrutschen, um mal in Richtung Tal und mal Richtung Hang gewandt das Kanten zu erlernen. Während unsere Privatlehrerin uns vormachte, wie man langsam nach unten kam, warteten wir aufgeregt auf unseren Einsatz.
Wir benötigten noch unsere Skipässe für die kommenden Tage und stellten uns folglich an die Kasse an. Nach ein wenig Papierkram blitzten die Tickets in unseren Händen und wir machten uns auf den Weg zu den Gondeln. Das laute Rotieren der Antriebe gemischt mit dem lauten Klackern der Skischuhe und den vielen plaudernden Menschen aus allen Teilen Mitteleuropas löste ein typisches Skiurlaubsfeeling aus. Es dauerte einige Minuten bis wir in der langen Warteschlange zur Gondel gelangt waren und nachdem Skier und Snowboard hektisch in die dafür vorgesehenen Halterungen an der Außenseite der Gondel gesteckt wurden, saßen wir endlich in der Kabine.
Langsam bewegte sich diese zum Rand der Station und schließlich wurde sie schneller und arbeitete sich die steilen Berghänge hinauf. Schon nach wenigen Sekunden wurde der Ausblick aufs Tal immer atemberaubender. Samuel liebt die Berge trotz seiner ziemlich ausgeprägten Höhenangst und nur der zunehmende Druck auf die Ohren trübte das fantastische Alpenpanorama.
Oben angekommen, stiegen wir alle aus, da uns drei Snowboarder eine Stunde Snowboardunterricht erwartete. Wir fanden eine richtige Snowboardschule zu teuer und versuchten so Kosten zu sparen und hofften, uns nach der Grundlagenstunde den Rest selber beibringen zu können. Die anderen verabschiedeten sich zu einer ersten Abfahrt, während Simon, Samuel und Sarah mit dem jungen Mädel einen mehrere hundert Meter breiten Hang an der Station ein paar Meter hochstapften. Dort sollten wir uns die Snowboards anschnallen und erstmals auf dem Schnee auf ihnen stehen. Doch hier begannen die ersten Probleme. Man sitzt auf dem Boden, das Brett vor sich in Richtung Tal und muss dann aufstehen. Das bedeutet, dass man auch beim Belasten des Boards aufpassen muss, denn macht man dort einen Fehler, rutscht es eiskalt nach unten weg und man sitzt erneut auf dem Allerwertesten. Nach ein paar wackeligen Versuchen stand Samuel etwas zittrig auf der hinteren Kante, was sich aber schnell in den untrainierten Oberschenkelmuskeln bemerkbar machte. Auch Simon stand mittlerweile halbwegs sicher am sehr flachen Hand. Unsere Lehrerin kümmerte sich währenddessen um Sarah. Sie stand ja noch nie auf einem Brett und hatte gleichzeitig eine Schneepiste unter sich, weshalb das Aufstehen und richtige Belasten eine wahre Herausforderung darstellte. Kaum hatte sie sich erhoben, sorgte die Belastung ihres Fußes dafür, dass das Brett einen Meter den Hang hinunterrutschte und sie sich wieder an einen erneuten Aufstehversuch machen musste. Man sah, dass es tierisch viel Kraft kostete und für langsam aufsteigende Frustration sorgte. Endlich klappte das Aufstehen halbwegs, zwar nicht wirklich sicher, aber wir konnten zum nächsten Schritt kommen: Dem langsamen Hinabrutschen des Hanges. Dazu stapften wir den Hang hinunter und wagten uns an einen anderen, der neben der Gondelstation lag und hinunter ins Tal führte. Das war schon etwas anderes als das vorige Idiotenhügelniveau, wir mussten jetzt den ersten Hügel hinabrutschen, um mal in Richtung Tal und mal Richtung Hang gewandt das Kanten zu erlernen. Während unsere Privatlehrerin uns vormachte, wie man langsam nach unten kam, warteten wir aufgeregt auf unseren Einsatz.
Mittwoch, 13. Januar 2010
Weiße (Alb-)Träume - Teil 1
Lange hatten wir uns tierisch auf unseren ersten echten Urlaub gefreut. Wir wollten gemeinsam in Skiurlaub fahren. Für Sarah war es eine Premiere, während Samuel bereits ein paar Urlaube auf Skiern stand. Vorher hatten wir uns daher überlegt, zusammen das Snowboardfahren zu lernen.
Erstmal ging es aber an die Anreise kurz nach den Weihnachtsfeiertagen. Samuel hatte erst seit einem guten Monat seinen Führerschein und durfte bzw. sollte zur Übung zumindest einen Teil der Hinstrecke fahren. Das ging auch gut und nach ein paar Stunden und kurz vor den Alpen gab es dann einen Fahrertausch. Wir fuhren mit Samuels Familie und waren somit zu sechst. Auch für einen VW Sharan war das inklusive all dem Gepäck einer zu viel und so fuhren zwei Personen mit dem Zug in die Berge.
Wir kamen alle wohl behalten und recht zeitgleich in Zell am Ziller an und freuten uns, dass es überall schön weiß war. Was folgte, war die Fahrt zur Hütte, was einen etwas steileren Anstieg mit sich brachte und die anschließende Besichtigung der Ferienwohnung.
Diese war schön gelegen mit Blick ins Tal und Städtchen und natürlich auf die umliegenden Berge, in denen wir schon bald Wintersport betreiben wollten. Es gab drei Schlafzimmer mit je einem großen Ehebett, das passte schonmal. Zusätzlich zwei Badezimmer und eine weitere seperate Toilette, das war wirklich ein wenig Luxus. Die Wohnküche war dafür etwas kleiner, aber das machte nichts.
Wir wollten erst am nächsten Tag mit dem Wintersport beginnen, allerdings sollte dann auch die Ski- und Snowboardausrüstung bereitstehen. Folglich machten wir uns auf ins Städtchen und suchten eines der dort ansässigen Verleih-Geschäfte auf. Für Samuel war es toll, endlich mal nicht in starren Skischuhen umherstolpern zu müssen. Die deutlich weicheren und bequemeren Snowboardschuhe hatten wir schnell gefunden, ähnlich war es mit den Boards. Simon, Samuels Bruder wollte ebenfalls erstmals Snowboarden, während Uwe (Samuels Vater) und Corinna (das Schwesterherz) auf die altbewährten Skier setzten. Das Probestehen war ein total neues Gefühl für uns Beide. Für Sarah, weil sie nie zuvor auf irgendeinem Wintersportbrett stand und für Samuel, weil er es gewohnt war, nicht mit beiden Beinen an ein einziges Brett gefesselt zu sein. Schnell waren die Snowboards aber auch schon wieder abgeschnallt und es ging zurück zur Hütte. Wir waren sehr aufgeregt, wie unser erster Tag auf den Pisten ablaufen würde. Samuel voller Optimismus und Vorfreude, seiner Freundin endlich die wunderbare Welt eines Winterurlaubs zu zeigen, Sarah voller Angst vor der Premiere auf diesem coolen, aber fesselnden Brett.
Erstmal ging es aber an die Anreise kurz nach den Weihnachtsfeiertagen. Samuel hatte erst seit einem guten Monat seinen Führerschein und durfte bzw. sollte zur Übung zumindest einen Teil der Hinstrecke fahren. Das ging auch gut und nach ein paar Stunden und kurz vor den Alpen gab es dann einen Fahrertausch. Wir fuhren mit Samuels Familie und waren somit zu sechst. Auch für einen VW Sharan war das inklusive all dem Gepäck einer zu viel und so fuhren zwei Personen mit dem Zug in die Berge.
Wir kamen alle wohl behalten und recht zeitgleich in Zell am Ziller an und freuten uns, dass es überall schön weiß war. Was folgte, war die Fahrt zur Hütte, was einen etwas steileren Anstieg mit sich brachte und die anschließende Besichtigung der Ferienwohnung.
Diese war schön gelegen mit Blick ins Tal und Städtchen und natürlich auf die umliegenden Berge, in denen wir schon bald Wintersport betreiben wollten. Es gab drei Schlafzimmer mit je einem großen Ehebett, das passte schonmal. Zusätzlich zwei Badezimmer und eine weitere seperate Toilette, das war wirklich ein wenig Luxus. Die Wohnküche war dafür etwas kleiner, aber das machte nichts.
Wir wollten erst am nächsten Tag mit dem Wintersport beginnen, allerdings sollte dann auch die Ski- und Snowboardausrüstung bereitstehen. Folglich machten wir uns auf ins Städtchen und suchten eines der dort ansässigen Verleih-Geschäfte auf. Für Samuel war es toll, endlich mal nicht in starren Skischuhen umherstolpern zu müssen. Die deutlich weicheren und bequemeren Snowboardschuhe hatten wir schnell gefunden, ähnlich war es mit den Boards. Simon, Samuels Bruder wollte ebenfalls erstmals Snowboarden, während Uwe (Samuels Vater) und Corinna (das Schwesterherz) auf die altbewährten Skier setzten. Das Probestehen war ein total neues Gefühl für uns Beide. Für Sarah, weil sie nie zuvor auf irgendeinem Wintersportbrett stand und für Samuel, weil er es gewohnt war, nicht mit beiden Beinen an ein einziges Brett gefesselt zu sein. Schnell waren die Snowboards aber auch schon wieder abgeschnallt und es ging zurück zur Hütte. Wir waren sehr aufgeregt, wie unser erster Tag auf den Pisten ablaufen würde. Samuel voller Optimismus und Vorfreude, seiner Freundin endlich die wunderbare Welt eines Winterurlaubs zu zeigen, Sarah voller Angst vor der Premiere auf diesem coolen, aber fesselnden Brett.
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